Mehrere hundert Sonnenblumen recken sich am Marmstorfer Postweg in Richtung Sonne. Foto: jojoMarmstorf - Sie gehören einfach zu diesem Monat: Sonnenblumen. Mehrere hundert von Ihnen recken ihr Blütengesicht derzeit an der Marmstorfer Posttraße in Richtung Sonne. Doch nicht nur im Herzen

 von Marmstorf gedeihen die zum Teil mehr als zwei Meter hohen Gewächse. Auch in Rosengarten sprießen derzeit wahre Sonnenblumen-Meere aus dem Boden.

 

Gewusst?

Die botanische Bezeichnung für Sonnenblume, Helianthus annuus, leitet sich von den griechischen Wörtern helios (Sonne) und anthos (Blume). Der Name stammt aus der griechischen Mythologie und ist in einem Gedicht von Ovid überliefert: Einst verliebte sich das Mädchen Clytia in den Sonnengott Apollon. Die Verliebte tat nichts, außer neun Tage lang nur zu schauen, wie Apollon seinen Wagen über den Himmel bewegte. Daraufhin wurde sie in eine Blume („Helianthus“) verwandelt. Da die heute als Sonnenblume bezeichnete Pflanze aus Amerika stammt, muss das Gewächs aus der griechischen Mythologie etwas anderes gewesen sein; vermutlich ein Vertreter der Gattung Sonnenwenden (Heliotropium). Das Epitheton annuus leitet sich von der Bzeichnung für „jährlich“ ab und bezieht sich auf die einjährige Vegetationsphase. (Quelle wikipedia.de)