Gildekönig Hans Blohm vor dem RathausHarburg - Knapp 500 Schützen und Gäste waren dabei, als der amtierende Gildekönig Hans Blohm das Harburger Rathaus bei blauem Himmel und Sonnenschein verließ. Sein Ziel: Der Festplatz auf dem Schwarzenberg.

Traditionell findet am Donnerstag während des Harburger Vogelschießens der große Ausmarsch mit anschließendem Schützenfrühstück statt. Nach dem Empfang im Harburger Rathaus marschiertenGildemitglieder, sowie Schützen von befreundeten Vereinen aus der Region quer durch die Harburger Innenstasdt,

Im Festzelt wurde der Zug bereits von Hamburgs 1. Bürgermeister Ole von Beust erwartete. Das Oberhaupt der Hansestadt war als Ehrengast und Redner geladen. Doch bevor es zum Spagel Essen - dem Schützenfrühstück - kam  sprach Michael Diekhoff, der 1. Patron der Gilde, noch zu den Gästen. In seiner Rede, in der er auch herzliche Glückwünsche zum 100-jährigen Bestehen der Fahnenjunker-Vereinigung verteilte, war die Diskussion des Waffengestz Hauthema. "Es kann nicht angehen, dass wir Sportschützen, Jäger und Waffensammer gleichgestellt werden mit Verbrechern", sagte der 1. Patron und erntete damit großen Beifall unter den Gästen.

Hamburgs 1. Bürgermeister Ole von BeustHamburgs Bürgeremister Ole von Beust freute sich den "fast letzten Sargel in dieser Saison" gemeinsam mit der Gilde in Harburg genießen zu dürfen. Er lobte in seiner Rede vor allem den Harburger Pioniergeist und bezog sich hiermit auch auf eine Aktion in der Harburger Fußgängerzone, bei der die Haus-Eigentümer eine erhebliche Summe Geld zur Sanierung der in die Jahre gekommene Einkaufsmeile zur Verfüfung gestellt haben. "Hier denkt man anch vorne", lobte von Beust. (jojo)

 

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