Eißendorf - Preise gibt es viele. Für die meisten muss man sich bewerben. Den Preis, den Andreas Blanck bekam, ist ein echter Bürgerpreis. Eine Überraschung, so

richtig von Herzen. "Ich habe ihn von Studenten bekommen, die hier regelmäßig zu Mittag kommen", sagt Blanck. "Beim letzten Besuch haben sie ihn mitgebracht." Es ist ein aus Plexglas gesägtes Schwein mit Widmung. Wofür es den Preis gab? Klar. Für echt lecker Schnitzel. Auf den Preis sind Andreas Blanck, der zusammen mit seinem Bruder John die Schlachterei an der Eißendorfer Straße seit 1994 führt, und sein Team richtig stolz. "So etwas bekommt man nicht alle Tage. Das Schwein bekommt einen besonderen Platz. Ich plane ein kleines Bord", sagt Anrdeas Blanck. Das will was heißen. Immerhin ist der Name Blanck sehr, sehr lange mit dem Fleischereigewerbe verbandelt.1898 gründete der Ur-Ur-Großvater seine Schlachterei im Kreis Steinburg. Seit 1935 sind die Blanck in Harburg. Heute ist die Schlachterei eine der wenigen Betriebe dieser Art, die noch im Geschäft sind. Die Harburger schätzen das Angebot. Über mangelnde Kundschaft müssen sich die Blancks nicht beklagen. zv