Wilhelmsburg - Ein 35-jähriger Mann hat am Sonntagabend in der S3 kurz vor der Einfahrt in den S-Bahnhaltepunkt Wilhelmsburg mit einer Schreckschusspistole herum hantiert und diese dann in den Hosenbund gesteckt, das teilte die Bundespolizei mit.

 Der Triebfahrzeugführer der S-Bahn beobachtete gegen 21 Uhr die Handlungen und informierte umgehend in dem Zug anwesende Mitarbeiter der DB -Sicherheit. Ob es sich dabei um eine Schreckschusswaffe oder eine "scharfe Waffe" handelte war zu diesem Zeitpunkt für die Beteiligten nicht erkennbar.

Beim Halt der S-Bahn im S-Bahnhaltepunkt Wilhelmsburg verließ der 35-Jährige die S-Bahn und wurde am Bahnsteig von den DB-Mitarbeitern bis zum Eintreffen alarmierter Bundespolizisten festgehalten. Die Schreckschusspistole und ein Magazin mit Schreckschusspatronen wurden aufgefunden und durch die eingesetzten Polizeibeamten sichergestellt.

Gegen den Mann aus Wilhelmsburg wurde ein Verfahren wegen Verstoß gegen das Waffengesetz eingeleitet. Eine Berechtigung zum Führen der Waffe konnte der Mann nicht vorweisen. (cb)