141114Theater5Harburg - Zum ersten Mal hat sich am Donnerstagabend der Vorhang der neuen Bühne des Harburger Theaters geöffnet: Mit dem Stück "Die Reifeprüfung" ist für

Harburg ein neues Theaterzeitalter angebrochen, denn von den Privat-Theatern in141114Theater Hamburg hat nur das Ernst-Deutsch-Theater eine größer Bühne. Endlich kann in Harburg alles gespielt werden, was in Altona gespielt wird.

Hamburgs Finanzsenator Dr. Peter Tschentscher, dessen Behörde den Neubau der Bühne mit rund drei Millionen Euro subventionierte, lobte den unermüdlichen Einsatz der Initiatoren, Planer und Unterstützer und die damit ermöglichte rechtzeitige Fertigstellung des Bauvorhabens. "Vor dem Umbau hatte Harburg keine echte Theaterbühne. Erst ab heute hat Harburg endlich ein richtiges Theater, das zudem einen festen Platz in der Hamburger Kultur hat", sagte Tschentscher.
 
141114Theater12Intendant Axel Schneider dankte in seiner Eröffnungsrede vor allem der Hamburgischen Bürgerschaft, stellvertretend Dr. Andreas Dressel, für die Bewilligung des Antrags. Thomas Völsch, Bezirksamtsleiterund Projektunterstützer der ersten Stunde, zeigte sich sichtlich erfreut über den kulturellen Gewinn für seinen Bezirk: "Als technisch modernste Privatbühne der Hansestadt ergeben sich nun viele neue Möglichkeiten, den Harburgern eine Fülle von Theatererlebnissen zu bieten. Heute ist ein sehr guter Tag für Harburg."

Prof. Dr. Rainer-Maria Weiss, Direktor des Archäologischen Museums Hamburg,141114Theater14 unter dessen Dach sich die Spielstätte des Harburger Theaters befindet, wurde zudem von allen Seiten für seine Unterstützung gedankt. Rund 130 Ehrengäste und Publikum hatten vor der offiziellen Eröffnung bereits die Gelegenheit, einen exklusiven Blick auf den neuen Stolz des Theaters im Hamburger Süden zu werfen. Architekt André Fuhrmann-Oster, der Technische Leiter Andreas Meyer-Delius und Nuca Selbuz, die stellvertretende Intendantin, leiteten die interessanten und einmaligen Rundgänge.

Im Anschluss fand die Eröffnungspremiere „Die Reifeprüfung“ im ausverkauften Haus statt. Das Publikum schenkte dem Ensemble lang anhaltenden Beifall, allen voran Katrin Gerken, die kurzfristig für die erkrankte Helen Schneider die Rolle der „Mrs. Robinson“ übernommen hatte, und sich in nur 36 Stunden auf die Rolle vorbereitet hatte.

Die Eröffnungsproduktion „Die Reifeprüfung“ ist noch bis zum 23. November im Harburger Theater zu sehen. Tickets unter 040/ 333 95 060 oder www.harburger-theater.de   (cb)

Unseren Bericht über die technischen Raffinessen der neuen Bühne lesen Sie mit einem Klick hier.

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