131128IhrkeHarburg - Der Harburger Maler und Grafiker Carl Ihrke (1921 bis 1983) prägte Harburg während seiner Schaffenszeit ganz besonders:  Er schuf unter anderem zahlreiche Aquarelle,

Holz- und Linolschnitte, wirkte nach dem Kriege an der Neugestaltung Harburgs mit, gestaltete die Fenster und Grafiken im Harburger Rathaus und schuf den "Fischbrunnen" in der Lämmertwiete.

Seit Donnerstag erinnert eine Straße in Harburgs Altstadt an den Künstler. Ein etwa 50 Meter langes Stück der Hermann-Maul-Straße, von der Neuen Straße in Richtung Südosten bis zur Einmündung der Kleinen Gasse, wurde in Carl-Ihrke-Weg umbenannt. 

Siegfried Bonhagen, Kulturpolitischer Sprecher der Harburger CDU-Fraktion, hatte Anfang 2011 den Antrag gestellt, eine Straße nach dem bekannten Harburger Künstler zu benennen. "Ich bin sehr froh über diesen Standort in der Harburger Altstadt", sagte Bonhagen gegenüber harburg-aktuell. Und: "Vor allem die Nähe zum nur wenige Meter entfernten Ihrke-Brunnen ist ideal."

Der Ihrke-Brunnen in der Lämmertwiete wurde vor knapp zwei Jahren aufwendig restauriert. Der Brunnen war durch131128Ihrke2 Vandalismus zerstört worden. 10000 Euro aus dem Sonderinvestitionsprogramm für den Harburger Kunstpfad flossen damals in die Restaurierung des "Fischbrunnens"

Bei der Feierstunde waren nicht nur zahlreiche Vertreter der Harburger Politik und Verwaltung anwesend. Auch viele Familienmitglieder und Wegbegleiter Ihrkes waren bei der Enthüllung des neuen Straßenschildes dabei.

Unter anderem hielt Maria Herrmann-Gehlich, die seit ihrem 13. Lebensjahr mit Ihrke eng befreundet war, eine Laudatio. Gemeinsam mit Siegfried Bonhagen nahm sie auch die Enthüllung des Straßenschildes vor. (cb)