131024FloraHarburg – Hirschgeweih und nackte, eigene Haut . Die Österreicherin Flora P. setzt sich gekonnt in Szene. "In der Zeit als Aktmodel verspürte ich immer

wieder den Drang, meine eigenen Ideen zu verwirklichen“, so die Künstlerin. „Da Fotografie für mich etwas sehr intimes ist und  Aktfotografie nur wirklich gut ist wenn sie authentisch ist, beschloss ich 2009 das erste Mal selbst die Kamera in die Hand zu nehmen. Mir wurde klar dass ich meine Vorstellungen und Fantasien alleine besser umsetzen kann.“ Was daraus entstanden ist, kann man am 10. Harburger Kulturtag in den Arcaden sehen. Dort sind unter dem Titel „Interwoven“ (verflochten) entstandene Bilder zu sehen.

Organisiert hat diesen Teil der Ausstellung der Künstler Toro, der nicht nur Werke von Flora P., sondern auch von rund 20 weiteren Künstlern zum Kulturtag nach Harburg holt. Sie werden vor allem in der Lüneburger Straße, in seinem ArtCafé, im Phoenix-Center und Marktkaufcenter, sowie den Arcaden zu sehen sein.

Weitere Ausstellungen sind im Rahmen des Kulturtages sind im Helms-Museum, im Kunstverein Harburger Bahnhof und gleich gegenüber im Stellwerk, der Kulturwerkstatt oder der TuTech zu sehen sein. Besonders erwähnenswert: Die kleinste Ausstellungsfläche ist eine Barkasse am Kanalplatz, auf der Bilder unter dem Titel „sichtbarunsichtbar“ zu sehen sein werden und die Graffiti-Wand Hall of Fame am Bostelbeker Hauptdeich, an der Künstler aus der Graffiti-Szene ihre Werke präsentieren. zv