131009TheaterHarburg - Bald heißt es wieder "Vorhang auf" im Harburger Theater am Museumsplatz. Mit dem Stück "Der Ghetto Swinger - Aus dem Leben des Jazzmusikers Coco Schumann" beginnt

die neue Spielzeit 2013/14. Die Premiere des Stücks - Helen Schneider und Konstantin Moreth sind in den Hauptrollen zu sehen - ist am Donnerstag, 17. Oktober um 20 Uhr.  Die Geschichte um Coco Schumann nimmt uns mit auf deine Reise in das Berlin der 30er-Jahre. In den Kneipen wird Swing und Jazz gespielt und der junge Coco, Sohn einer jüdischen Mutter, ist fasziniert von der Musik.

Schon früh gerät er in die Szene der verbotenen „Swing-Kids“ Jugendliche, die den Jazz als anarchische Ausdrucksform gegen die Unkultur der Nazis stellten. Und plötzlich befindet Coco sich in Theresienstadt wieder. Dort wird er Mitglied der Jazz-Combo des Dritten Reichs, den "Ghetto-Swingers". In Auschwitz spielt er zur Unterhaltung der Lagerältesten und SS um sein Leben, in Dachau begleitet er mit letzter Kraft den Abgesang auf das Regime. Ein perfides Spiel, denn auf einmal wird die Musik, für ihn die Möglichkeit das Konzentrationslager zu überleben.  Glück, Zufälle, die Musik oder ein Schutzengel? Vielleicht hatte Coco Schumann von allem etwas. Als er zum Kriegsende wieder in Berlin landet, steht er plötzlich in einem improvisierten Lokal im Kreis der alten Kollegen, die längst wieder spielen, und er nimmt ein Instrument und beginnt ebenfalls zu spielen…

Das Stück wird bis Sonnabend, 26. Oktober, am Harburger Theater gespielt. Die Karten kosten zwischen 16 und 32 Euro und können unter der Hotline 040/428713604 reserviert werden. (cb)