120522DEGHarburg - „Die eigene Geschichte“ ist wieder zu sehen, nachts leuchtet sie sogar. Der gelbe Schriftzug am Harburger Bahnhof, für Bahnreisende besonders gut zu sehen, aber auch für Fußgänger auf der Walter-Dudek-Brücke,

sorgt für Verwirrung. Was soll das ? Ein Firmenname ? Vielleicht eine versteckte Werbebotschaft?

Klar wird das nicht, aber die Worte nisten sich im Hinterkopf des Betrachters ein. Und immer wieder kreisen die Gedanken um die drei Worte.

 

Der Kunstverein Harburger Bahnhof hat mit Hilfe der Bezirksversammlung und der Kulturbehörde dafür gesorgt, dass das Werk der Halstenbeker Künstlerin Barbara Schmidt Heins wieder sichtbar ist und wirken kann. Jahrelang war es hinter Büschen und Bäumen verborgen. Und doch kommt es vielen seltsam bekannt vor. Tatsächlich sind zwei weitere gleichlautende Schriftzüge an der Rückseite der Hamburger Kunsthalle und an einem Telekom-Gebäude neben dem Fernsehturm angebracht.

„Hamburgs kultureller Süden hat viel zu bieten: einen eigenen Kulturtag, ein eigenes Museum und Theater, einen Kunstpfad – um nur einige Highlights zu nennen“, sagt Franziska Sollte, Kuratorin im Kunstverein Harburger Bahnhof. Mit der Restaurierung des Leuchtschriftzuges „die eigene GESCHICHTE“ habe hier ab sofort auch die Kunst im öffentlichen Raum wieder einen angemessenen Platz erhalten. mz