111027RandyHarburg - Ein Star gibt sich in Harburg die Ehre. Mit Randy Brecker wird das Stellwerk von einem legendären, mehrfach Grammy prämierten Trompeter der Spitzenklasse heimgesucht. Am Sonnabend, den 19. und Sonntag den 20. November

wird er auftreten.

 

Randy Brecker, Bruder des ebenso legendären und mittlerweile verstorbenen Saxophonisten Michael Brecker prägt den Sound des Jazz, R&B und Rock seit mehr als vier Jahrzehnten. Seine Trompeten und Flügelhorn-Performances adelten Hunderte von Alben diverser weltbekannter Künstler verschiedener Stilrichtungen. Angefangen bei James Taylor, Bruce Springsteen und  dem Parliament-Funkadelic bis zu Frank Sinatra, Steely Dan, David Sanborn, Jaco Pastorius, Horace Silver und  Frank Zappa ist die Liste der Musiklegenden mit denen er spielte schier endlos. Von den legendären BRECKER BROTHERS ganz zu schweigen.

Im Stellwerk tritt er Dank und mit der Band Oliver Strauch´s GROOVING HIGH auf, denen bereits ein hoher Groovefaktor bezogen auf ihr selbstbetiteltes Vorgängeralbum bescheinigt wurde. Mit " Live with Randy Brecker"geht es nun auf gleichem Kurs, bei leicht veränderter Besetzung, in Form eines fulminanten Konzertmitschnitts noch einen großen Schritt weiter.

Das treibende Dreigespann und den konstanten Kern hinter der Band bilden nach wie vor Schlagzeuger und Bandleader Oliver Strauch, der Trompeter und Flügelhornist Randy Brecker sowie der Baritonsaxophonist August Wilhelm Scheer - nur noch fester verschweißt durch Jahre gemeinsamer Konzerterfahrungen. Und das bedeutet für dieses Live-Album: noch mehr Groove, Swing, packend gespielte Melodien und vor allem die Intensität eines publikumsnahen Bühnenfeelings - ohne Netz und doppelten Boden.

Diese Band funktioniert wie ein Uhrwerk, ohne eine Spur von Sand im Getriebe. Inzwischen spricht Oliver Strauch längst von seiner "Dreamband", ist überglücklich und höchst zufrieden mit den Leistungen seiner Mitmusiker, mit deren musikalischem Verständnis und der großartigen Zusammenarbeit. Gleichzeitig sagt er, sei ihm stets klar gewesen, dass es sich hier um "sechs Individualisten" handle, die "gemeinsam einen neuen Klang kreieren. Und der ist", fügt er schmunzelnd hinzu, "vielleicht weniger puristisch. Aber offener, spontaner und risikoreicher." dl