110909Ellis Harburg- Der Jazzclub Stellwerk startet mit einer wahren Sensation in die 7. Spielzeit. Am 29. September wird der große US-amerikansiche Jazz-Saxophonist Pee Wee Ellis die Bühne betreten. Im

Zuge seiner "Releasetour" präsentiert er ab 20 Uhr mit seinem Quartett- dem Pee Wee Ellis Assembly- sein brandneues Album "Tenoration". Der Eintritt in die Vorstelltung kostet 20 Euro.

 

Das eine solche Persönlichkeit den Weg nach Harburg finden wird ist eine glückliche Fügung. Denn eigentlich sollte er an einem anderen Ort spielen, der nicht mehr genannt wird. Doch das Konzert fiel aus. Welchen Wert der Besuch Ellis für den Harburger Jazzclub hat, verdeutlicht der erste Vorsitzende Heiko Langanke: "Das Ellis bei uns aufteten wird, dass ist eine kleine Sensation und eine klasse Sache für die Gesamte Süd-Metropolregion."

Pee Wee Ellis, so hoffen die Besitzer im Stellwerk, wird den Abend mit seinen Songs zu einem unvergesslichen machen. Die Hoffnungen sind berechtigt, schließlich ist der in Florida geborene und in Texas aufgewachsene Ellis eine feste Größe in den Notizblöcken der Produzenten. Ein Mix aus Jazz und Funk immer versehen mit der individuellen Pee Wee Ellis Handschrift zeichnen ihn aus. Nicht umsonst trägt er in der Szene den Namen, "Der Mann der den Funk erfand."

Eine Musiker-Karriere die vorgezichnet schien: Bereits mit elf Jahren saß er für die Bands, die sein Stiefvater für ein Tanzlokal in Lubbock gebucht hatte, am Klavier. Im Jahr 1965 trat er der James Brown Revue bei. Mit seinen Stücken "Say It Loud",  I´m Black and I´m Proud", "Lickin Stick" und "The Chicken" erlangte er Berühmtheit. Weiter steil Bergauf ging seine Karriere, als er Musikdirektor bei CTI Kudu Records wurde, einem der bekanntesten Jazz-Label in den 70er Jahren.

Bevor er im Stellwerk in Harburg spielen wird, gastiert er in Kassel und Hannover. Die Vorfreude auf seinen Auftritt ist schon jetzt groß. Langanke sagt: "Wir freuen uns auf ihn." (pw)