Walls Can Dance

Harburg - Das Urban Art Institute lässt Wände tanzen - und zwar im Harburger Binnenhafen: Dort wurde am Freitag feierlich das erste "Walls Can Dance"

Wandgemälde eingeweiht. An der rund 200 Quadratmeter großen Fassade des unter Denkmalschutz stehenden ehemaligen Thörl-Gebäudes und späterer Keimzelle der TUHH in der Harburger Schloßstraße 20,  entstand innerhalb von sechs Tagen ein echter Hingucker.

Gemalt wurde das Riesen-Bild, von dem international bekannten Künstlerduo Low Bros. Mit Hilfe eines Hubkrans fertigten sie das Bild in einer Mischtechnik aus Rolle und Spraydose an. Bei der Vernissage waren die Brüder leider nicht dabei, das nächste Projekt in einer anderen Stadt wartete bereits.

"Im Rahmen dieses Projektes sollen insgesamt zehn Wandgemälde entstehen, davon fünf im Binnenhafen und fünf in der Harburger City"
, sagte Rudolf David Klöckner vom Urban Art Institute. Finanziert wird die Kunst aus Rise- und Bezirkssondermitteln sowie Sponsorengeldern. Der Gesamtetat soll sich auf rund 130.000 Euro belaufen.

Etwa 50 Personen waren am bei der Vernissage unter freiem Himmel dabei. Dr. Ralf Grote, von der TUHH fand als Vertreter des Hausbesitzers die passenden Worte in seiner Begrüßungsrede: "Es ist ganz wunderbar, das sie sich für dieses Projekt ausgerechnet Harburg ausgesucht haben, denn es passiert viel in diesem Stadtteil, der vom Mix aus alt und modern geprägt ist", sagte  Ralf Grote, der betonte: "Harburg und das TU-Gebäude werden durch dieses Kunst-Projekt auf jeden Fall aufgewertet." (dk/cb)

Walls can Dance Foto: dk