Harburg - Strahlender hätte der Start zum schwimmenden Nikolausmarkt im Binnenhafen nicht laufen können. Von der Sonne in das

 rechte Licht gesetzt, glitt der Nikolaus persönlich um Punkt 14 Uhr durch die Klappbrücke hindurch auf der Dark Princess, einem traditionell gebauten Plattbodenschiff aus den Niederlanden, Richtung Lotsekai. Dort warteten schon viele Kinder auf eine Überraschung. Was den großen und kleinen Fans verborgen blieb: Der Nikolaus hatte ein Malheur. Beim erklimmen der Kaimauer rutschte er von der leiter ab und stippte im Hafenbecken mit seinem drei Grad kalten Wasser bis zu Schulter ein. Das nahm er wie ein echter Nikolaus hin und beschenkte, al wäre er nicht triefnass, die Kinder.

Das gute Wetter zog so auch viele großen Fans an des maritim-weihnachtlichen Harburgs dorthin. Es gab Wurst, Getränke, Musik und Spaß. Der Verein Museumshafen Harburg hatte die Veranstaltung gut organisiert. Harburg ist um eine schöne Veranstaltung bereichert.

Gleich um die Ecke gab es im Speicher am Kaufhauskanal kleine Geschenke zu kaufen, die gut am nächsten Dienstag in den Stiefel oder Heiligabend unter den Weihnachtsbaum passen. Dort fand der zweite Weihnachtsmarkt statt, zu dem um die 30 Aussteller gekommen waren. zv