1160322NoldenHarburg - Raffinerierohre werden zu riesengroßen Schlangen, Windräder zu Heroen: Was entstehen kann, wenn die Faszination für Technik und eine Begeisterung

für Mythologie in einem kreativen Geist aufeinandertreffen, zeigen die beeindruckenden Arbeiten von Brigitte Nolden. Vom 31. März bis 30. Juni stellt die Technische Universität Hamburg (TUHH) Gemälde und Collagen der Malerin aus. Zur Ausstellungseröffnung sind Besucher herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei.

Bereits als Kunststudentin entdeckte die Harburgerin Brigitte Nolden ihren Heimathafen für sich, Speicher und Werften standen ihr dort Modell. In den 90er-Jahren inspirierte ein Ausbruch des Ätna die Malerin zu einer Bildserie mit Gestalten der griechischen Mythologie, was gleichzeitig ihrer Faszination für Mechanik eine neue Dimension verlieh: Ähnlich der mythischen Mischwesen kontrastierte die Künstlerin Tierkörper und menschliche Figuren mit Maschinen und Raumelementen.

Später widmete sich Brigitte Nolden mit der Energiewende der Herkulesaufgabe unserer Zeit, versetzte den Energieberg Georgswerder in das Dorf Stymfalia auf der Peloponnes und setzte sich zuletzt mit der modernen Kommunikation auseinander.

Die Vernissage im Hauptgebäude A (Am Schwarzenberg-Campus 1) findet am Donnerstag, 31. März um 18.30 Uhr statt. (cb)