160314TheaterHarburg - Mit einem ernsten Stück neigt sich die aktuelle Spielzeit im Harburger Theater ihrem Ende entgegen: Am Mittwoch, 23. März, feiert das Stück "Die Judenbank

" von Reinhold Massag seine Premiere. Schauspieler Peter Bause, der gleich in neun verschiedene Rollen schlüpft, brilliert in diesem Ein-Personen-Stück.

Die Story: Es ist das Jahr 1937. Dominikus Schmeinta sitzt tagein, tagaus auf „seiner“ Bank gegenüber dem Bahnhof von Ottersdorf. Bis die Nazis ihm mit dem Schild „Nur für Juden“ das Sitzen auf eben dieser Bank verbieten. Warum, kann ihm niemand sagen, aber verboten ist es. So führt Dominikus Schmeinta einen nahezu kafkaesken Kampf gegen die Bürokratie der Nationalsozialisten und wendet sich in seiner Not an Adolf Hitler mit der Bitte, ihn zum Juden zu machen, damit er wieder auf seiner Bank sitzen kann.

Die Judenbank ist ein Stück, das mit intelligentem Humor, ganz ohne erhobenen moralischen Zeigefinger, das Leben von linientreuen Dorfbewohnern und zerrissenen Familien in Deutschland zur Zeit des Nationalsozialismus schildert.

Die Judenbank wird bis zum 9. April aufgeführt. Die Karten kosten 16 bis 32 Euro und können unter www.harburger-theater.de oder telefonisch unter 0 40/33 39 50 60 reserviert werden. (cb)