150906Speicher2HarburgRolf Lengemann, Initiator des Speichers am Kaufhauskanal, hat den erstmals vergebenen Denkmalpreis des Museumsverein erhalten.

Prof. Dr. Peter Hornberger übergab die Auszeichnung. „Wir möchten mit dem Preis Häuser ausstatten, die in einer besonders schönen Weise denkmalschützerisch behandelt worden sind“, sagte Hornberger. Lengemann bekam den Preis für die Restaurierung des Speicher am Kaufhauskanal, ein zweigeschossiges Fachwerkgebäude aus dem Jahr 1827, das behutsam zu einem modernen Kulturspielort umgewandelt wurde, ohne seine historische Hülle und Innenleben zu verlieren. „Rolf Lengemann hat den Preis verdient, weil er in einer ganz besonderen Weise den Speicher erhalten und wiederhergestellt hat“, sagte Hornberger. Jetzt soll der Preis, der aus einer Urkunde und einer runden Plakette, die in den Farben preußisch-blau mit weiß und schwarz  nach den Farben der Haager Konvention zur Kennzeichnung und dem Schutz von Kulturgut gehalten ist, einmal im Jahr vergeben werden.

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Die lautten compagney Berlin im Speicher am Kaufhauskanal. Foto: zv

Die Preisverleihung fand im Rahmen des Auftritts der „lautten compagney Berlin“ statt, eine Lesung mit Musik zu Musik aus Kantaten von Johann Sebastian Bach mit Sprecherin Fritzi Haberlandt, Sopranistin Susanne Ellen Kirchesch und Gründer und Lautenist Wolfgang Katschner. Das Stück ist eine Erinnerung an das Ende des Zweiten Weltkriegs vor 70 Jahren. zv