Bislang wurden erst 2000 Anträge auf Förderung gestellt. Die Nachfrage sei verhalten, hieß es laut dem Bundesamt BAFA. Bleibt die Zahl der Anträge weiterhin so niedrig, würde der Prämientopf ( insgesamt 1,2 Milliarden Euro ) bis 2032 reichen. Ganze 20 Modelle sind es, die für die Förderung infrage kommen.

Doch wie einfach ist es tatsächlich, in einem Autohaus ein Elektroauto zu kaufen? Eine Reporterin hat in drei großen Autohäusern in Berlin den Test gemacht. Das Fazit: So wird das nichts mit dem ausgerufenen Ziel von einer Million Elektroautos bis 2020! Ungeschulte Verkäufer, kein Fachwissen, lange Wartezeiten – und viel schlimmer: In zwei von drei Autohäusern gab es nicht mal ein E-Auto! Ganz anders sieht es bei Kuhn & Witte in Jesteburg aus. Hier beschäftigt man sich bereits seit Ende 2013 mit der Elektromobilität und ist mittlerweile führend im Verkauf und der Reparatur von Elektrofahrzeugen im Landkreis Harburg. Geschäftsführer Oliver Bohn: „Die Elektromobilität kommt, dessen bin ich mir sicher. Zum einen fallen die Preise für die Batterien von Monat zu Monat, zum anderen steigen die Reichweiten permanent an. Dazu kommen jetzt die Investitonen in die notwendige Infrastruktur. Der Tippingpoint wird im Jahr 2020 erreicht sein. Auch ohne die Kaufprämie der Bundesregierung. Dann wird ein elektroangetriebenes Fahrzeug den gleichen Einstiegspreis haben wie ein herkömmlich angetriebenes Fahrzeug. Spätestens dann macht es neben dem ökologischen Gesichtspunkt auch ökonomisch Sinn sich für ein Elektrofahrzeug zu entscheiden.“ Seit 2013 haben Kunden bei Kuhn & Witte die Möglichkeit die von Volkswagen bereits im Markt etablierten Elektromodelle Probe zu fahren. Das Verkaufspersonal ist geschult und steht seinen Kunden für alle Fragen und Antworten rund um die alternativen Antriebsarten zur Seite.

Um Kunden und Interessenten über die E-Mobilität intensiver aufzuklären fand jetzt im Jesteburger Autohaus eine Informationsveranstaltung statt. Referenten des Abends waren Frank Ibsen ( Volkswagen AG ) und Jan Bauer von den Stadtwerken Buchholz. Die Stadtwerke Buchholz sind Förderer des Klima- und Umweltschutzes und unterstützen die 2

Elektromobilität. An drei Standorten in Buchholz haben die Stadtwerke E-Tankstellen eingerichtet, die alle mit Ökostrom betrieben werden. Bis zum 31.12.2016 können die Fahrer von Elektrofahrzeugen ihr Fahrzeug dort sogar kostenlos mit Ökostrom tanken. Verkaufsleiter Kalle Hintmann: “Ab Mitte August bieten wir unseren Kunden und allen Interessierten Testtage mit einem Elektrofahrzeug an. Diese könnten einen e-Golf bis zu drei Tage lang kostenfrei mieten. Für Handwerker sei, wie Kalle Hintmann erklärt, ein solcher Wagen besonders sinnvoll, weil in der Regel viele Kurzzstrecken gefahren würden: „Da bietet sich ein Elektroauto einfach an.“ Angebote und Informationen zur Elektromobilität findet man unter: http://www.kuhn-witte.de/umwelt-freundlich-erfahren.html
Für den VW Golf kündigt Volkswagen bereits heute ein Batterie-Update an. Die Kapazität des Akkus soll von 24 auf 35 kw/h steigen, was eine Reichweite von über 300 Kilometern nach NEFZ bedeuten würde. Volkswagen möchte in weniger als 10 Jahren jährlich weltweit bis zu drei Millionen E-Modelle verkaufen. Das wäre gut 25 Prozent des gesamten Absatzes. Bei Kuhn & Witte ist man gut darauf vorbereitet.