Auf dem deutschen Binnentankmotorschiff "Ingeborg" ist in der Nacht zum Montag beim Beladen eine geringe Menge Gasöl durch einen Riss in der Bordwand iin den 4. Seehafen gelangt. Während des Beladens des Tanks Nummer 6 auf Steuerbordseite bemerkte die Schiffsbesatzung Ölblasen an der Bordwand und im Wasser aufsteigen. Es entstand ein bunt schillernder zerrissener Ölfilm auf der Wasseroberfläche. Die Besatzung stoppte sofort den Ladevorgang und begann, den betroffenen Tank leer zu pumpen. . Mitarbeiter der Firma Holborn setzten die pneumatische Ölsperre in Betrieb, um ein Vertreiben des Ölfilms aus dem 4. Seehafen zu verhindern. Die Werksfeuerwehr der Firma Holborn brachte an der Steuerbordseite der "Ingeborg" eine doppelte Ölsperre aus.

Die Wasserschutzpolizei sprach ein vorläufiges Auslaufverbot aus, das von der Hamburg Port Authority bestätigt wurde. Die Höhe des Schadens steht noch nicht fest. Die 80 Meter lange "Ingeborg" ist ein Schiff, dass noch nicht über eine Rumpf mit Doppelhülle verfügt. dl

Veröffentlicht 17. November 2014