In Harburg soll eine Straße oder ein Platz nach Max Schmeling benannt werden. Das wollen Rolf Buhs und Rainer Bliefernicht von der CDU. Damit, so steht es in ihrem Antrag, soll der "hochverdiente Jahrhundertsportler, der über Jahrzehnte in der Metropolregion des Hamburger Südens gelebt, gearbeitet und gewirkt hat", geehrt werden. In den Ring gegen Schmeling schickt die SPD Theodor York. Melanie Leonhard möchte eine Straße nach dem vor über 150 Jahren in Harburg lebenden Tischlermeister benennen lassen. Dessen Verdienst ist die Mitbegründung des allgemeinen Deutschen Arbeitervereins und der SPD.
Konkurrenz bekommt der "Harburger" Max Schmeling auch aus Altona. Dort will man den Boxer oder zumindest seinen Namen gleich ganz allein für sich haben. Den Platz zwischen der Color Line Arena und der HSH Nordbank Arena wollen die dortigen Bezirkspolitiker nach Schmeling benennen. zv