Ein Lastwagenunfall hat am Dienstagmorgen zu erheblichen Verkehrsbehinderungen im Bereich Harburg und Neugraben geführt. Gegen 4 Uhr war in Höhe Waltershof ein Lastwagenfahrer mit seinem Fahrzeug von der Fahrbahn abgekommen.

Das Fahrzeug prallte gegen eine Betonbarriere und gegen eine Lichtzeichenanlage. Dabei wurde der Tank aufgerissen“, sagt Feuerwehrsprecher Martin Schneider. Der leicht verletzte Fahrer kam ins Krankenhaus. Die Aufräum- und Bergungsarbeiten entpuppten sich als schwierig. „Es wurde etwa eine halbe Tonne Ölbindemittel benötigt, um die Fahrbahn abzustreuen“, so Schneider. Aus dem beschädigten Tank mussten die darin verbliebenen 300 Liter Kraftstoff umgepumpt werden. Dann begann die eigentliche Bergung des Fahrzeugs.

Die Auswirkungen auf den Verkehr waren verheerend. In Richtung Norden musste der Verkehr durch die Mittelröhre geführt werden. Dabei konnte nur ein Fahrstreifen genutzt werden. Es gab einen Stau von 16 Kilometern Länge, der bis über Fleestedt zurück reichte. Auf der A 261 stauten sich die Fahrzeuge auf sechs Kilometern.

Wegen des Ausweichverkehrs kam es im gesamten Harburger Bereich zu Staus. Die Wilhelmsburger Reichsstraße wurde völlig überlastet. Mit dem Ende der Bergungs- und Aufräumarbeiten wird für 10 Uhr gerechnet. zv