Opel-Händler Rubbert macht dicht. Der Supermarktbetreiber REWE kommt.

An der Cuxhavener Straße Ecke Bauernweide soll es bald auf 1200 Quadratmetern Lebensmittel geben. In der Politik sorgt die neue Nutzung für Streit. Die GAL wirft der SPD vor mit der Ansiedlung den bisherigen Einzelhändlern des schwächelnden Einkaufszentrums Neugraben zu schaden. "Die SPD scheint hier von übergeordneten Kräften geleitet. Rational ist die Entscheidung nicht nachzuvollziehen.
Neugrabens Zentrum wird davon in keiner Weise profitieren, im Gegenteil, es wird dem bereits angeschlagenen Standort in weiterem Maße massiv schaden", glaubt Daniel Völkoi, stellvertretendes Mitglied im Stadtplanungsauschuss für die GAL.

Der GAL gegenüber steht eine satte Mehrheit aus SPD, CDU und FDP. Alle drei Parteien forcieren das Vorhaben. Vermutlich im Hinblick auf das Neubauvorhaben "Neugraben-Fischbek 70", wollen sie mit dem REWE-Markt eine bessere Nahversorgung schaffen. Die GAL übt Kritik, weil die Parteien auf eine öffentliche Plandiskussion in Sachen Supermarkt verzichten wollen. dl