Ach wär ich nur ein einzig Mal

Samstag, 1. Dezember 2018, 17:00
Bis Mittwoch, 19. Dezember 2018

Beschreibung:

Erzählungen von Hochstapelei und Heldentum, Übertreibung und Männlichkeit
Im Rahmen der Ausstellung „Rheingold. Tun, was zu tun ist“, die einen Betrugsfall zum Ausgangspunkt nimmt, um eine Geschichte der Verführungen und Verwirrungen von Geld, Kunst und Politik zu erzählen, handelt dieser Track von Erfindungen, die nicht mehr von der Erfahrung zu unterscheiden sind. Es wird über geteilte Sehnsüchte nach Mythen, Märchen und Happy Ends gesprochen und darüber wie eigene Erzählungen von anderen weiterzählt werden – ob hinter vorgehaltener Hand oder in der Kunstgeschichte. 
 
17 Uhr 
Screening
 
Alex Wissel und Jan Bonny präsentieren die neue Spielfilmfassung ihrer im Frühjahr 2018 an der Volksbühne in Berlin gedrehten Webserie Rheingold.
 
18.30 Uhr 
Szenische Lesung
 
Mit Schauspielern aus der Webserie.
 
20 Uhr 
Gesprächsrunde

Über Faszination und Verurteilung von Betrug und Selbstinszenierung; sowie die Tanzschritte, die Unternehmer*innen, Künstler*innen und Hochstapler*innen gemein sind.
Mit Jan Bonny (Filmemacher), Cornelia Schendzielorz (Soziologin), Wieland Schwanebeck (Literaturwissenschaftler), Kea Wienand (Kulturwissenschaftlerin), Alex Wissel (Künstler). Moderiert von Nora Sdun (Verlegerin u. Autorin).

 


Bereich: Kunst

Veranstaltungsort:
Kunstverein Harb. Bahnhof
Hannoversche Straße 85
21079 Hamburg Harburg

Telefon: 040-76753896