"Aus welchen Gründen wurde die Politik, gegebenenfalls vertraulich, davon nicht unterrichtet", lautet eine von vier Fragen einer "Kleinen Anfrage", die jetzt nachgereicht wurde. Die Antwort wird einfach werden : auch die Verwaltung wusste bislang von nichts.

Absehbar ist, dass Erweiterungspläne nicht nur Zustimmung, sondern auch massive Ablehnung erfahren werden. Gern wird so ein Center für die Erfolglosigkeit umliegender Geschäfte verantwortlich gemacht. Tatsächlich sind Einkaufszentren dieses Zuschnitts, die offenbar besser die Wünsche der Kunden erfüllen und daher eine hohe Frequentierung haben, eine harte Konkurrenz.

In Harburg dürfte noch das geknickte Ego eine Rolle spielen. Das Phoenix-Center zeigt, dass die Menschen aus dem Umland keineswegs einen Bogen um Harburg machen und es als "Oberzentrum" annehmen - wenn das Angebot stimmt. zv