HiFi-Messe

Heimfeld - Zwei Tage war am Wochenende das Privathotel Lindtner an der Heimfelder Straße das Mekka für Freunde möglichst reiner Klänge. Hersteller von High-End-Geräten zeigten bei den HiFi-Tagen, was der Markt zu bieten hat. Dazu war das gesamte Hotel in Beschlag genommen worden. In vielen Zimmern gab es Hörproben unterschiedlicher Anbieter von Lautsprechern. Geräte, die beim Klangerlebnis eine wichtige Rolle spielen und sich deutlich vom Angebot der Elektronikmärkte abheben.

Tatsächlich greifen Enthusiasten tief in die Tasche, um ihre Vorstellungen von Musikgenuss umzusetzen So gab es Lautsprecher zu sehen, für die der Kunde rund 100.000 Euro auf den Tisch legen muss. Uwe Alander vom Hersteller Burmester: "Es gibt für solche Geräte einen Markt. Zu unseren Kunden gehört auch der Postbote, der auf andere Dinge verzichtet, um sich seinen Traum erfüllen zu können."

Andere Kunden müsse nicht ganz so eisern sparen und kaufen solche Boxen für da eigene Hörzimmer im Haus. In solchen fällen kann die gesamte Anlage schon mit bis zu über 200.000 Euro zu Buche schlagen.

Natürlich waren auch viele Geräte für den etwas schmaleren Geldbeutel zu sehen und hören. Pfiffig ist die Idee von Claus Zapletal, der individuell für den Gehörgang des Käufers anpasste HiFi-Im-Ohr-Köpfhörer anbietet, die in der Grundausstattung preislich etwa auf dem Niveau der Kult-Ohrhörer von Apple liegen.

Für das Auge waren auch Plattenspieler von dem Hersteller Transrotor, die wieder dem High-End-Segment zuzuordnen sind. Der Spezialist aus Bergisch Gladbach baut Geräte, die ebenfalls im oberen Preissegment angesiedelt sind. zv

Einer der Plattenspieler von Transrotor. Foto: André Zand-Vakili


Ein HiFi-Im-Ohr-Köpfhörer. Foto: André Zand-Vakili