Harburg - Nach Kritik der Wirtschaftsvereins an der Verkehrssituation im Hamburger Süden und der Forderung anstehende Baustellen, insbesondere den Umbau der Hannoverschen Straße im Bereich des ZOB besser zu koordinieren, hat laut Franziska Wedemann, Vorsitzende des Wirtschaftsvereins, Senator Anjes Tjarks versichert, dass zunächst das Bauprojekt Neuländer Straße beendet wird, bevor Anfang nächsten Jahres die nächste Großbaustelle am Bahnhof Harburg kommt.

Ein weiterer Gesprächspunkt war die Erhöhung der Kapazität im öffentlichen Nahverkehr und eine bessere Anbindung des Hamburger Südens: „Senator Tjarks sicherte mir in dem Gespräch zu, dass finanzielle Mittel eingesetzt werden, um die S-Bahnlinien S3 und S31 fit für die Zukunft zu machen. Mit einem neuen Gleichrichterwerk, das in Heimfeld gebaut wird, soll die technische Voraussetzung für den Einsatz von Langzügen geschaffen werden,“ so Wedemann. Außerdem sollen die drei unterirdischen S-Bahnhöfe Harburg, Harburg-Rathaus und Heimfeld umfassend saniert und verbessert werden, damit sich für die Fahrgäste die Aufenthalts-Qualität erhöht.

Zum Ende des Gesprächs bot Senator Tjarks an, den konstruktiven Dialog mit dem Wirtschaftsverein fortzuführen und schlug vor, das Gespräch bei einer unserer Veranstaltungen zu vertiefen. „Ich habe ihn spontan zu einer unserer Monatsveranstaltungen eingeladen. Und er hat sofort zugesagt“, freut sich Wedemann. zv