Harburg - Zehn Wochen lang wurde in der Sparkasse Harburg-Buxtehude am Sand umgebaut.

Jetzt glänzt das neue  Beratungscenter im Herzen Harburgs im neuen Look. Klar, dass die die in die Jahre gekommene Optik verschwunden ist. Der Trend geht bei den Geldinstituten zum "heimeligen". Viele haben versucht "Wohnzimmeratmosphäre" zu erreichen.

Am Sand ist man da einen Schritt weiter. "Themenbereiche" ist das Stichwort. Die sind vor allem in den drei "Cubes" mit den Namen "Speicherstadt", "Altes Land" und "Harburger Berge", sowie in den den Beratungszimmern umgesetzt worden. Ganz nach Thema, kann man sich eine passende "Gesprächsumgebung" aussuchen.

Im Video führt Beratungscenter-Leiterin Sophia Aßmann durch die neuen Räume

Rund eine Millionen Euro hat die Sparkasse Harburg-Buxtehude in den Umbau ihres Beratungscenters am Sand in Harburg investiert. Der größte Teil der Aufträge wurde dabei an Handwerksfirmen aus der Region vergeben.

„Als regionales Institut war uns wichtig, in dieser schwierigen Zeit den regionalen Mittelstand zu unterstützen“, sagt Vorstandsmitglied Sonja Hausmann. Auch lokale Künstler wurden engagiert. So stammen beispielsweise die Requisiten einiger Beratungszimmer von einem Hamburger Künstler, der bereits zahlreiche Bühnenbilder für Musicals der Stage Entertainment in Hamburg entworfen hat.

Die Graffiti-Rückwand der neuen Warteecke mit der Harburg-Optik wurde vom Hamburger Graffiti-Künstler Vincent Schulte umgesetzt.

Auch für die Mitarbeiter ändert sich einiges. "Desk Sharing" heißt das Konzept, bei dem jeder an jedem Arbeitsplatz arbeiten kann. Die sind top-modern und haben höhenverstellbare Schreibtische. Schallschluckende Raumteiler sorgen dafür, dass man sich im Großraumbüro doch etwas separiert und in Ruhe arbeiten kann.

Auch das FirmenkundenCenter Harburg hat im Zuge des Umbaus seine neue Heimat im  1200 Quadratmeter großen Erdgeschoss gefunden.

Unter dem Stichwort Speicherstadt ist der größte Beratungs-Cube eingerichtet worden. Foto: André Zand-Vakili