Heimfeld - Wenn am Freitagabend zum Herrenabend CDU-Chefin und Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer

im großen Festsaal im Privathotel Lindtner an Mikrophon tritt, wird sie die Liste der prominenten Redner erweitern. Denn kaum eine Veranstaltung in Hamburg kann mit so vielen herausragenden Gastredner-Namen aufwarten, wie der Wirtschaftsverein für den Hamburger Süden.

Seit 1996 haben sich hier hochkarätige Politiker und Wirtschaftsbosse das Mikro in die Hand gegeben. Darunter sind die heutige Präsidentin der Europäischen Kommission Dr. Ursula von der Leyen, die 2008 beim Herrenabend war, Bundespräsident Dr. Frank-Walter Steinmeier (2011), vergangenes Jahr Cem Özdemir, bis 2018 Bundesvorsitzender der Grünen, Dr. Hartmut Mehdorn 2001 als Vorstandschef der Bahn oder die Hamburger Bürgermeister Dr. Henning Voscherau, Ortwin Runde, Ole von Beust, Olaf Scholz sowie ihre Amtskollegen, Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Peter Harry Carstensen oder Bremens Bürgermeister Henning Scherf.

Die hochkarätigen Gastredner zeigen die gute Vernetzung des Wirtschaftsvereins und den Stellwert, die die Vereinigung in Politik und Wirtschaft hat. Für die Organisatoren im Wirtschaftsverein haben die hochkarätigen Redner aber auch einen Nachteil. Für sie ist jede Einladung, die knapp ein Jahr vor der Veranstaltung "festgezurrt" wird, bis zur letzten Minute eine Zitterpartie. Denn bei wichtigen Entscheidern, dem ist man sich bewusst, droht bis zur letzten Minute eine Absage, wenn es zu Situationen kommt, in denen sie unabkömmlich sind. zv