Harburg – Neues vom Hotel „Hafen Harburg“ am Veritaskai: Baudezernent Jörg Penner ist zuversichtlich, dass mit dem Bau des 65 Meter

hohen Hotels im kommenden Frühjahr begonnen wird. Das teilte er auf Anfrage von harburg-aktuell mit.

In der Juni-Sitzung der Begleitgruppe zur Entwicklung des Binnenhafens hatten mehrere Teilnehmer den Baudezernenten gefragt, ob das Hotel noch gebaut werde oder ob der Projektentwickler das Grundstücks wegen mangelnder Bautätigkeit zurückgeben müsse.

Penner: „Ich habe darauf hingewiesen, dass der Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen solche Grundstücke grundsätzlich nur mit Bauverpflichtung und Rückgabeverpflichtung bei Nichterfüllung verkauft.“ Seit der Sitzung im Juni sei das Projekt etwas modifiziert worden. Dies werde sich auf die äußere Erscheinung aber kaum auswirken. Penner: „Das Bezirksamt beabsichtigt derzeit nicht, auf eine Rückgabe des Grundstücks zu drängen."

Vorgestellt wurden die Pläne bereits im April 2016. Damals war ein Baubeginn Ende des Jahres angekündigt worden. Die Hamburger Raphael Hotelgesellschaft, die das Vier-Sterne-Hotel unter der Marke Best Western Premier führen wollte, ist überrascht. Dort hat man keine Kenntnis über einen Termin für einen Baustart des Projektes. Man sei in "Warteposition" und sei nicht informiert ob und wie es weiter gehe.

Das renomierte Unternehmen für Innenarchitektur für Hotels, Joi-Design, ebenfalls 2016 als Beteiligter an den Planungen präsentiert, ist nach eigener Aussage nicht mehr an dem Projekt beteiligt.

Bei der Technischen Universität hat man lange nicht mehr zu dem Projekt gehört. "Wir haben seit der ersten Präsentation nicht mehr intensiv gesprochen", sagt Dr. Ralf Grote. Man würde aber nach wie vor zu seinen Zusagen stehen. Ursprünglich war angekündigt worden eine ganze Etage des Hotels der TU zu widmen.

Auch das 2016 angekündgte Restaurant im vor dem Hotel geplanten Gebäude wird es nicht geben. "Wir werden an diesem Standort keine L‘Osteria eröffnen", so Samata Dörfler aus dem Head Office in München.

Für den Hotelneubau war der Beachclub am Veritaskai geopfert worden. In den letzten vier Sommern gab es an seiner Stelle eine Brachfläche. ag/zv