Heimfeld - Ganz soft hat das Kleine Hotel Heimfeld an der Heimfelder Straße wieder eröffnet. Von außen blieb der Charme des Gebäudes, bestehend aus

zwei Villen aus der Gründerzeit, erhalten. Von innen wurde von Grund auf saniert. Vor allem die Zimmer sind nicht wieder zu erkennen. Der Dielenfußboden ist freigelegt. Die neue Einrichtung ist modern gehalten. Sie ist auch von Zimmer zu Zimmer verschieden. Das ist gelungen. Die Zimmer wirken frisch und indivduell. Der Muff der 1970er Jahre ist verschwunden. "Wir haben bei der Renovierung ganz bewusst darauf geachtet, dass der ursprüngliche Stil und Charme des Hauses erhalten bleibt", sagt Geschäftsführer Peter Hufnagel.

Die ersten Gäste sind bereits da gewesen. Auch viele Heimfelder haben in den letzten Tagen vorbei geschaut. "Wir sind ein offenes Haus und freuen uns, wenn unsere Nachbarn oder andere Harburger sich für uns interessieren. Sie können gern auf einen Kaffee vorbeikommen", so Hufnagel.

Ein Haus wie das nur wenige hundert Meter entfernte Privathotel Lindtner wird das Kleine Hotel Heimfeld nicht werden. "Unser Fokus liegt ganz klar auf der Beherbergung von Gästen mit Frühstück in einer angenehmen Umgebung zu einem günstigen Preis", sagt Hufnagel. Neben dem Haupthaus gibt es eine weitere Villa, die als Hotelbetrieb dient. "Sie ist auch für Gäste geeignet, die nicht nur ein paar Tage, sondern länger dort wohnen möchten", so Hufnagel. "Ein Restaurant, Konferenzräume oder Räume für Familienfeiern bieten wir nicht. Es ist eben ein ganz klassischer Hotelbetireb." zv

Eines der renovierten Zimmer im Kleinen Hotel Heimfeld. Foto: André Zand-Vakili