Harburg – Im Mai haben mehr als 1000 Frauen und Männer im Bezirk ihren Job verloren oder sie sind nach dem Ende ihrer Ausbildung nicht übernommen worden.

Gleichzeitig haben aber noch mehr Personen einen neuen Arbeitsvertrag unterschrieben oder sind aus dem Arbeitsleben ausgeschieden. In der Statistik liest sich das weniger dramatisch: Im Bezirk ist die Zahl der Arbeitslosen um 238 gesunken, im Vergleich zu Mai 2017 sogar um 451.

Die Tendenz ist demnach ungebrochen. „Die weiterhin optimistischen Wirtschafts- und Konjunkturprognosen sorgen für eine kontinuierlich hohe Arbeitskräftenachfrage und damit verbundenen Einstellungen in Hamburger Unternehmen“, sagt Sönke Fock, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hamburg. Von der positiven Entwicklung profitierten auch jüngere und ältere Arbeitslose, Menschen mit Behinderung, Langzeitarbeitslose und Ausländer. Schwierig bleibe die Situation bei ungelernten Arbeitern.

Gute Chancen auf einen neuen Job habe im Bezirk Frauen und Männer aus diesen Berufsgruppen:  Altenpfleger(-helfer), Berufskraftfahrer, Elektroinstallateure, Fachkräfte Systemgastrono​mie, Friseure, Gärtner im Garten- und Landschaftsbau, Gesundheits- und Krankenpfleger, Kassierer, Medizinische Fachangestellt​e, Verkäufer und Einzelhandelskaufleute. ag