Harburg – „Lasst uns miteinander reden!“ So etwa könnte das Motto jener „Wirtschaftskonferenz für den Hamburger Süden“ lauten, zu der

der Wirtschaftsverein gemeinsam mit Handelskammer und Handwerkskammer nun schon zum siebten Mal eingeladen hatte. Diesmal  trafen sich Politik, Wirtschaft und Verwaltung im Speicher am Kaufhauskanal, und als Gastredner hatte sich Frank Horch, Senator für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, angesagt.

Horch hatte auch gleich alle Ohren der rund 200 Gäste, als er ein Loblied auf die Innovation sang und dabei Hamburgs Rolle, vor allem aber die des Süden Hamburgs hervorhub. Er mahnte aber auch: „Gerade kleinere  und mittlere Unternehmen können da aus eigener Kraft nicht immer mithalten.“ Deshalb sei es so wichtig, in Netzwerken zu kommunizieren – was man dann nach Ende des Impulsreferats von Horch ausgiebig auslebte.

Zuvor hatte Horch unterstrichen, wie wichtig es in einer Innovationsregion sei, „die Mobilität zu organsieren“. Das sei in Hamburg nicht gerade einfach, denn die Stadt sei mit ihren täglich 400.000 Pendlern, den beiden Magistralen A1 und A7, den täglich 220 Vollzügen aus dem Hafen und einem Hauptbahnhof, der mit täglich 500.000 Menschen nach Paris der meist frequentierte Bahnhof in Europa ist, in einer einzigartigen Situation. Da könne es auch mal Ärger mit Baustellen geben. Sie seien aber notwendig, wenn die Stadt zukunftsfähig bleiben wolle.

Wirtschaftsvereins-Vorstand Arnold G. Mergell nahm das Stichwort Verkehr auf und formulierte eine Forderung an den Senator: „Verkehr der Zukunft ist auch digitaler Verkehr. Deshalb brauche die Wirtschaft einen entschiedenen Ausbau der Breitband-Infrastruktur.“ ag

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