Harburg – Zufriedene Gesichter bei den Organisatoren: Drei Tage Binnenhafenfest lockten laut Veranstalter rund 32.000 Gäste an Harburgs Waterkant. „Das Fest war entspannt und alle waren Happy!“, lautete das Fazit nach der 24. Auflage von „Leinen los!“
Es waren über 40 Vereine und Institutionen am aktiven Mitmachprogramm beteiligt. Es gab viele verschiedene Aktionen: Bau eines Ewers aus Holz, Glitzertattoos, Buttons herstellen, Wurfspiele, Musik machen. „Mit all diesen Aktionen füllten die Kinder ihre Laufkarten der Stempelregatta und konnten sich in der KulturWerkstatt einen Preis aussuchen“, sagte Martina Siebert aus dem Orga-Team am Montagmorgen. Sie fügt hinzu: „Zwei Helferinnen gaben dort alles, mussten aber immer wieder Hilfe hinzuholen, weil sie den Kinderansturm allein nicht mehr schaffen konnten. Es waren deutlich mehr Kinder dabei als in den vergangenen Jahren.“
Zum ersten Mal gab es das Künstlerdorf „Port Art“ auf dem Binnenhafenfest. Künstler „zum Anfassen“ anstatt nur Bilder an der Wand. Viele interessierte Gäste schauten sich die vielschichtigen Werke an.
Hoch im Kurs standen auch in diesem Jahr wieder die Hafenrundfahrten: Den Hafen von Wasserseite zu sehen, war wieder für viele Besucher ein schönes Erlebnis.
Auch das Wetter spielte vor allem am Freitag und Sonnabend mit. „Samstagnachmittag zog eine grummelig-dunkle Wolkenwand direkt auf uns zu. Doch kurz vor Harburg drehte sie vom Fest ab und ließ der Sonne den Vortritt“, sagte Martina Siebert und ergänzt: „Sonntag starteten wir mit Sprühregen. Wir dachten, dass wir einen sehr ruhigen Start haben würden. Aber nicht mit unseren Gästen: sie kamen und ließen sich auch von weiteren Himmelstropfen nicht vertreiben.“
Obwohl das Fest „Politikfrei“ ist, wollte eine Harburger Partei das Event als politische Bühne nutzen und einen Stand aufbauen. Daraus wurde allerdings nichts: Sie wurden sofort wieder nach Hause geschickt.
Einen Schockmoment gab es am Sonntagnachmittag: Eine Frau stürzte vor der Bühne auf dem Kanalplatz zu Boden und musste von den Sanitätern versorgt werden. Sie wurde mit einer Platzwunde am Kopf mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.
Das Binnenhafenfest lockte viele Besucher an.
