Harburg – Neues Leben ist in die ehemalige Uhrmacher-Werkstatt in der Neuen Straße 23 eingezogen: Viele Jahre war hier die Heimat von „Heino Schulze Uhren & Schmuck“. Wie berichtet hat mit Ralf Schulze der letzte Harburger Uhrmachermeister im vorigen Jahr Harburg verlassen und ist mit seinem Betrieb nach Hittfeld umgezogen. Ab sofort wird hier das interkulturelle Miteinander in und für Harburg vorangebracht.

Am Donnerstag gab es in den frisch renovierten Räumlichkeiten einen Grund zum Feiern: Mit einer zünftigen After-Work-Party wurde die Einweihung von KAMI e.V. gefeiert. Rund 40 Gäste – unter anderem waren Antonia Marmon und Louisa Knipschild vom Harburg Marketing (Foto unten) dabei – genossen einen schönen Abend mit vielen Informationen und ließen sich das orientalische Büfett schmecken.

KAMI e.V. ist ein gemeinnütziger Verein aus Harburg der im Dezember seine Arbeit als Träger der Kinder – Jugend und Familienförderung aufgenommen hat. „Die Grundlage unserer pädagogischen Arbeit ist das Fördern und Stärken des interkulturellen Miteinander in und für Harburg“, sagte Gründerin und Geschäftsführerin Demi Akpinar gegenüber harburg-aktuell und betont: „Das Angebot der StadtteilEltern Harburg- Kern und Heimfeld wechselte ebenfalls die Trägerschaft.“

Bislang lief das Angebot mit Demi Akpinar über insel e.V. Demi Akpinar: „Gemeinsam mit insel e.V. konnten wir im Sinne des Projektes denken und eine Übergabe an KAMI e.V. ermöglich. KAMI e.V. und insel e.V. arbeiten weiterhin eng in Kooperation zusammen.“

Zu den Angeboten von KAMI e.V. gehören neben den StadtteilEltern, die bereits mehrfach ausgezeichnet wurden, auch seit Januar die mehrsprachige Sozialberatung. Diese Beratung findet an drei Tagen in der Woche statt. „Das Angebot der mehrsprachigen Sozialberatung hat sich im Stadtteil schnell herumgesprochen, so dass wir bereits Interessierte wegschicken mussten. Das zeigt, dass wir mit KAMI e.V. einen weißen Flecken auf der Landkarte bespielen und die Bedarfe und Wünsche der hier lebenden Menschen, sowohl durch fachliche als auch interkulturelle Kompetenzen durch das Team von KAMI e.V., kennen und bearbeiten möchten.“

Durch den zentralen Standort in der Harburger City sind die Angebote für Familien gut zu erreichen. „Wir freuen uns ebenfalls mit einem weiteren StadtteilElternprojekt unser Angebotsspektrum zu erweitern: Wir werden die Arbeit der Wohnunterkunft am Schwarzenberg ergänzen und mit zehn StadtteilEltern die dort lebenden Menschen begleiten und das Fachpersonal aktiv unterstützen. Dazu schulen wir zu Ende März neue Ehrenamtliche“, sagt Demi Akpinar.

Weitere Informationen gibt es mit einem Klick hier.

Rebecca Kühlmorgen (v.l.) und Demi Akpinar begrüßen Antonia Marmon und Louisa Knipschild vom Harburg Marketing. Foto: Christian Bittcher