Container

Harburg - Am Donnerstag ist damit begonnen worden, die ersten Container für die Flüchtlingsunterkunft auf dem Schwarzenberg aufzustellen. Tieflader brachten die Module, die von einem Telekran an ihre Position gehievt wurden.

Damit entsteht der erste Bauabschnitt für die Unterkunft, in der mal bis zu 600 Menschen ein Obdach finden sollen. Die Anlage auf dem Schwarzenberg ist eine "Zwischenlösung". Es ist eine Folgeunterkunft. Sie entspricht aber nicht dem Standard, den sich die Stadt gesetzt hat. Deswegen soll die Einrichtung möglichst bald wieder verschwinden.

Möglichst bald ist aber ziehmlich lang. Mindestens drei Jahre, so die interne Einschätzung, wird die Wohnanlage auf Harburgs Festplatz bleiben. Danach wird von Jahr zu Jahr entschieden. Angepeilt ist eine Dauer von maximal fünf Jahren.

Die Anlage selbst wird aus zehn Wohnblöcken bestehen, die aus auf zwei Etagen gestapelte Container bestehen. Vier Betten, Spinde, Stühle und ein Tisch sind die geplante Ausstattung. Toiletten und Waschgelegenheiten befinden sich außerhalb der Wohnmodule. Dazu gibt es Containerblocks mit Kantine, Lagerräumen, Büros oder Schulungsräume.

Errichtet wird die Unterkunft, die umzäunt und bewacht sein wird, in zwei Abschnitten. Der erste Abschnitt soll bereits zum Anfang des Jahres bezugsfertig sein. Der zweiten Abschnitt soll noch im ersten Quartal fertig werden. Einziehen sollen, so die Ankündigung von Staatsrätin Petra Lotzkat, Familien und Einzelpersonen aus der Ukraine.

Von 2014 bis 2017 war der Platz schon einmal Standort einer Unterkunft. zv