Harburg – Immer mehr Bedürftige, aber immer weniger Lebensmittelspenden – So lässt sich die derzeitige Situation bei der Harburger Tafel zusammenfassen. Die Tafel ist auf Spenden angewiesen. Durch die Krise und die Kriegsfolgen kommen zurzeit doppelt so viele Bedürftige zur Tafel wie noch vor zwei Jahren.

Gleichzeitig aber erhalten die Helfer immer weniger Spenden zum Verteilen. In Harburg musste die Tafel jetzt sogar wie berichtet einen Aufnahmestopp für neue Kunden verhängen - zusätzliche Bedürftige können nicht mehr versorgt werden.

Am Donnerstag, 24. November, können alle Harburger helfen, die Not der Harburger Tafel etwas zu lindern: Das Phoenix-Center Harburg und die Tafel Harburg rufen zu einer gemeinsamen Spendenaktion auf. Ab 10 Uhr stehen Helfer der Tafel im Untergeschoss, gegenüber von Budnikowsky einen Tag lang bereit, um Lebensmittelspenden und Hygieneartikel entgegenzunehmen.

„Wir freuen uns, in diesen schwierigen Zeiten einen kleinen Beitrag leisten zu können und stellen der Tafel Harburg dafür sehr gern Räumlichkeiten in unserem Center zur Verfügung“, erklärt Henrike Lorenz, Center-Manager im Phoenix-Center.

Die Tafel ist auf Spenden angewiesen. Besonders gefragt sind lange haltbare Waren wie Mehl, Nudeln, Salz, Dosennahrung, Reis oder Haferflocken. „Wir bitten die Harburger darum, bei ihrem Einkauf am Donnerstag einfach ein oder zwei Pakete mehr einzukaufen und bei uns abzugeben. Jede Spende hilft!“, sagt Sabine Pena, die Vorsitzende der Tafel Harburg. (cb)