Harburg – Wie geht es im Binnenhafen weiter? Die vorbereitenden Untersuchungen für den Bereich östlicher Binnenhafen und nördlicher Bereich der Harburger Innenstadt beginnen mit einer öffentlichen Auftaktveranstaltung im Speicher am Kaufhauskanal.

Auch das Neuländer Quarree und die das Gelände der New York Hamburger Gummi-Waaren Compagnie, wo seit vielen Jahren nichts passiert ist, wurden wie berichtet in die "städtebauliche Entwicklungsmaßnahme" einbezogen

Am Donnerstag, 10. November, informiert die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (BSW) im Rahmen einer öffentlichen Auftaktveranstaltung über den Prozess der vorbereitenden Untersuchungen für eine städtebauliche Entwicklungsmaßnahme in Harburg.

Alle interessierten Bürger haben die Möglichkeit, die Veranstaltung am 10. November 2022 zwischen 17 und 20 Uhr im Speicher am Kaufhauskanal, Blohmstraße 22, zu besuchen (freies Kommen und Gehen).

Mit den vorbereitenden Untersuchungen im Bereich des östlichen Binnenhafens und dem nördlichen Bereich der Harburger Innenstadt soll die städtebauliche Entwicklung des etwa 45 Hektar großen Gebiets vorangetrieben werden. Dazu erarbeitet die BSW gemeinsam mit zwei beauftragten Dienstleistern einen Rahmenplan. Mit diesem werden die städtebaulichen, freiraumplanerischen und verkehrlichen Ziele für das Stadtquartier unter Beteiligung der Öffentlichkeit formuliert.

Ebenso ist das Bezirksamt Harburg in die Erarbeitung des Rahmenplans und die vorbereitenden Untersuchungen eingebunden, um neben den gesamtstädtischen auch die lokalen und bezirklichen Belange optimal berücksichtigen zu können. Zusätzlich zu den vorbereitenden Untersuchungen hat die Stadt eine Vorkaufsrechtsverordnung erlassen, um Grundstücksspekulationen vorzubeugen.

Besucher haben während der Veranstaltung die Möglichkeit, sich über den Ablauf des Verfahrens sowie erste Ergebnisse der Bestandsaufnahme zu informieren, Fragen zu stellen und Anregungen einzubringen.

„Der Untersuchungsbereich hat aufgrund seiner Lage und Funktion eine besondere städtebauliche und wirtschaftliche Bedeutung für den Bezirk Harburg. Er ist wichtiger Knotenpunkt im Gefüge der Harburger Innenstadt und zugleich Eingang zum neuen Quartier Binnenhafen. Diesen Funktionen und der damit einhergehenden städtebaulichen Bedeutung wird der Bereich derzeit jedoch nicht gerecht“, heißt es.

Im Zuge der vorbereitenden Untersuchungen sollen deshalb in den kommenden Monaten Zielvorstellungen für die Entwicklung und Neuordnung des Gebietes erarbeitet werden. (cb)