Winsen - Ab Donnerstag wird die Sporthalle der BBS Winsen als Flüchtlingsunterkunft dienen. „Wir haben alles getan, um diese Situation zu vermeiden, die für alle Beteiligten alles andere als angenehm ist. Nun sind wir angesichts der hohen Zahl geflüchteter Menschen, die bei uns im Landkreis Schutz und Obdach suchen, jedoch an die Grenzen der regulären Unterbringung gestoßen“, so Landrat Rainer Rempe.

Die Sporthalle wurde für die Unterbringung der Flüchtlinge umfunktioniert und in Wohnparzellen aufgeteilt. Untergrbacht werden dort Flüchtlinge, die über das Mittelmeer oder die Balkanroute kamen. Betrieben und betreut wird die Unterkunft durch die Johanniter Unfallhilfe.

Die BBS-Sporthalle und falls nötig auch weitere Sporthallen des Landkreises müssen als Übergangslösung für die akute Platznot so lange genutzt werden, bis Container-Wohnanlagen in ausreichender Anzahl fertigstellt sind. Aktuell befinden sich 850 Plätze in mehreren Städten und Gemeinden des Landkreises, unter anderem in Hittfeld, Meckelfeld, Tostedt und Buchholz, im Aufbau. Darüber hinaus werden in Kürze mobile Wohnanlagen mit weiteren bis zu 900 Plätzen ausgeschrieben, die im kommenden Jahr errichtet werden sollen. wg