Harburg - Gegriffen haben sie offenbar nicht, die zusätzlichen Maßnahmen zur Eindämmung des Chaos in dem Nutzer des Nahverkehrs stecken, die aus dem Süden Hamburgs kommen. Sowohl am Morgen, wie auch am Abend herrschten am Montag chaotische Zustände auf den Bahnhöfen.

Am Morgen nutzten viele Menschen lieber den Metronom. Zahlreiche Fahrgäste stiegen in Harburg aus der S-Bahn, um zu dem Nahverkehrszug zu kommen. Wer die S-Bahn wählte, sah sich in Wilhelmsburg einem vollen Bahnsteig gegenüber. Dort standen die Fahrgäste, die mit dem Pendelzug weiter wollten, der nach Hammerbrook fährt. Dort muss man noch einmal umsteigen, um zurm Hauptbahnhof zu kommen. Weniger genutzt werden die Busse, die als Ersatzverkehr eingesetzt sind. Gerade hier hatte die Bahn Verstärkung durch zusätzliche Fahrzeuge angekündigt.

Ähnlich war die Situation am Nachmittag. Nur "andersrum". Mitarbeiter der Bahn waren am Hauptbahnhof eingesetzt, um zu verhindern, dass zu viele Fahrgäste einsteigen. Vergleichbar wird auch in Harburg verfahren, wenn Richtung Hamburg gefahren wird. dl