Harburg – Die meisten Radfahrer, die auf der Bremer Straße in Richtung Harburg fahren, werden nicht begeistert sein: Sie müssen für gut einen Monat zwischen Langenberg und Schafshagenberg auf der Bundesstraße 75 fahren.

Für die Radler wurde ein Radstreifen angelegt, der sie auf der vielbefahrenen Straße an der Baustelle vorbeiführt. Kritiker sprechen dabei auch von „Todesstreifen“, denn Autos und Lkw kommen den Radfahrern oft gefährlich nah.

Für die Bauarbeiten von Stromnetz Hamburg wird der kombinierte Rad-Gehweg stadteinwärts auf einer Länge von gut 300 Metern voll gesperrt. Die gegenüberliegende Seite ist davon nicht betroffen. Die Arbeiten in diesem Bereich sollen am 9. September beendet sein.

Wie berichtet haben auf den Nebenflächen die Verlegungen und Modernisierungen der Kabeltrassen von Stromnetz Hamburg begonnen. Es sind die vorbereitenden Arbeiten für den großen Umbau der Bremer Straße, der im Frühjahr kommenden Jahres beginnt.

Die Fußgänger können am Anfang und am Ende der Sperrung die Bremer Straße an einer Ampel überqueren, die Radfahrer werden stadteinwärts auf den 1,50 Meter breiten Radstreifen gelenkt, der extra für die Dauer der Bauarbeiten angelegt wurde.

Die Radfahrer teilen sich die Fahrbahn mit den Autos und den vielen Lkw. Der Verkehr wird auf eingeengten Fahrstreifen an der Arbeitsstelle vorbeigeführt. Dabei steht je Fahrtrichtung nur 3,25 Meter Fahrbahnbreite zur Verfügung.

Eine Reduzierung des Tempos auf 30 Stundenkilometer ist im Baustellenbereich laut Stromnetz Hamburg nicht vorgesehen.   (cb)