Ehestorf – Da schlugen die Herzen der Tempo-Fans höher: Mehrere hundert Besucher zog es am Pfingstsonntag zum 8. Internationalen Tempo-Treffen ins Freilichtmuseum am Kiekeberg in Ehestorf. Im Mittelpunkt standen die Fahrzeuge, die als „Harburger Transporter“ bekannt wurden. Sie wurden ab 1928 im Vidal & Sohn Tempo Werk in Bostelbek produziert und weiterentwickelt.

Unweit der Geburtsstätte des Tempos, kamen rund zwei Dutzend der motorisierten Dreiräder und alten Busse. Dabei konnte erstmals die Königsberger Straße, in der die neuere Stadtgeschichte sichtbar wird, fast ohne Zäune begangen und befahren werden. Das Museum hat die Coronazeit optimal genutzt und zahlreiche Bauten aus frühen Jahren der Bundesrepublik fertiggestellt.

Den Besuchern gefiel es. Selbst der längst vergessen geglaubte Geruch von Benzin aus den Zweitakter Motoren ließ zahlreiche Menschen in Erinnerungen schwelgen. Geschichte wird so erleb- und anfassbar.  (cb)