Harburg – In regelmäßigen Abständen bringt die Geschichtswerkstatt Harburg lesenswerte Bücher und Broschüren über den Stadtteil heraus. Jetzt gibt es wieder eine neue Broschüre der Geschichtswerkstatt. Unter dem Titel „Harburgs Schlachthofstraße - Vom Schlachthaus zum High-Tech-Quartier“ beleuchten Klaus Barnick und Jürgen Meyer die Geschichte und Entwicklung dieser Straße zwischen Großmoordamm und Neuländer Straße.

Die Broschüre beschreibt die Entwicklung der Schlachthofstraße in Hamburg-Harburg von ihren Anfängen vor 128 Jahren bis heute. Begonnen hatte sie mit dem Aufbau des Ausbesserungswerks der Bahn und dem Bau des namengebenden Schlachthofs.

Es entstand eine wenig attraktive Gegend am Rande der Stadt, in den sich später auch ein Wohngebiet, kleinere Industriebetriebe und eine Müllkippe befanden. Heute präsentiert sich die Straße als ein kleines High-Tech-Gebiet mit Entwicklungspotential.

Die 60-Seitige Broschüre (ISBN 978-3-943560-08-4) ist reich bebildert und für acht Euro erhältlich im Buchhandel und in der Geschichtswerkstatt Harburg erhältlich.

Wer die Broschüre kurzfristig erwerben möchte oder mehr über das Ausbesserungswerk und die Eisenbahn in Harburg, die in diesem Jahr ihr 175-jähriges Jubiläum feiert, erfahren möchte, hat die Möglichkeit, dazu am Sonnabend, 4. Juni: Beim Flohmarkt im Binnenhafen baut die Geschichtswerkstatt an den drei Güterwagen am Lotsekai ihren Stand auf. Auch beim Binnenhafenfest am 11. Und 12. Juni wird der Stand vor Ort sein.

Die druckfische Broschüre wird verkauft und es gibt viele Informationen zum Eisenbahnzeitalter in Harburg, das vor 175 Jahren mit der Eröffnung der Bahnstrecke von Hannover nach Harburg begann. Die Strecke endete als Kopfbahnhof im Bereich der heutigen Theodor-Yorck-Straße. Für Reisende Richtung Hamburg ging es nur per Schiff weiter. Das änderte sich erst 1872 nach Fertigstellung der zwei Elbbrücken. (cb)