Harburg - Der Harburger Jörg Mandt hat jetzt das Buch „Der Weg ist kein Ziel“ veröffentlicht. Es ist kein typisches Wanderbuch mit Hiker-Routen und Geheimtipps, dafür mit vielen Kurzgeschichten und Reflexionen über Vergangenheit und Zukunft auf 180 Seiten.
 
„Wenn du dein Tempo gefunden hast, wandern die Ängste aus dem Kopf, machen auf der Festplatte im Hirn Platz für neue Bilder, Erlebnisse, Ideen und Hoffnungen. Dieses Buch soll alle anregen, beim Wandern ihren Gedanken mal freien Lauf zu lassen“, sagt Autor Mandt.
 
Auch über seine Heimat Harburg gibt es ein Kapitel. Der Autor erinnert sich an seine Jugend mit dem Wochenplan zwischen Tanzstunden bei Herrn Hesse bei „Hädrich“, Knobeln mit Waldi in der „Hexenklause“, das bestgezapfte Bier der Stadt bei Wirt Rudi in der „Silberschmiede“, schrille Nächte in der „Mexiko- und Eros-Bar“, die erste große Liebe beim Markttag im „Top-Ten“ an der Außenmühle oder das unglaubliche „Rundstück warm“ beim einarmigen Wirt Heinrich Guzahn.
 
An durchtanzte Nächte im „Edelweiß“ bei Klaus und bei Werner und seiner Mutter im „Renaissance-Club“. An durchzechte Nächte in der „Brazil-Bar“, im „Kamin 21“ oder später im „Köpi-Heimfeld“. Und natürlich an die Kult-Nächte im  „Harburger Fährhaus“ bei Rosi. Hier sitzt der Autor heute noch gern und denkt zurück an die Zeit, als er mit seinem Opa einen Korb mit Brieftauben zum Verladen in rotbraune Waggons in den alten Harburger Hafen am Schellerdamm brachte. Ein Hans Albers-Song auf den Lippen.
 
Für Mandt sei Heimat, so sagt er, mehr als eine Adresse im Personalausweis mit Behördenstempel. Heimat sei für ihn ein Gefühl, bei dem er Geborgenheit empfindet. „In meiner Heimat konnte ich mich kreativ entwickeln und musste nicht ständig um mein eigenes Recht kämpfen. Meine Heimat ist immer noch das Gefühl HARBURG“, schreibt der Autor in seinem Buch.
 
„Der Weg ist kein Ziel“ es als Buch (ISBN: 9783755771319) und als eBook. Weitere Infos und Einblicke in das Buch gibt es auf: wandergedanken.de