Notunterkunft

Harburg - Mit Bussen kamen am Samstagabend die ersten 200 von bis zu 600 Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine in der DRK-Unterkunft an der Schlachthofstraße an. Dort wurden sie registriert und auf Corona getestet. Auch am Sonntag sollen Busse mit Flüchtlingen eintreffen. Alle kommen von der zentralen Anlaufstelle in Rahlstedt.

Bislang stehen die Feldbetten, die ihre Schlafplätze sind, dicht an dicht in einer Hälfte der über 11.000 Quadratmeter großen Halle. In dem anderen, frei gehaltenen Bereich, werden demnächst Trennwände aufgestellt. Es werden kleine Wohnbereiche, damit die Flüchtlinge ein wenig Privatsphäre haben. Versorgt werden sie in der Einrichtung durch einen Caterer.

Am Samstag kamen auch Duschcontainer aus Bremen. Mit Blaulicht waren sie vom THW nach Harburg geschafft worden. Vor dem Gebäude sind lange Reihe "Dixi-Klos" aufgebaut worden.

Insider rechnen damit, dass der ehemalige Fegro-Markt für die Flüchtlingen in den nächsten Wochen das Zuhause sein wird. Es stehen einfach zu wenige Anschlussunterkünfte bereit. Sie müssen vermutlich erst gebaut werden. Im Gespräch sind dabei Flächen in Fischbek, in der bereits Folgeunterkünfte für Flüchtlinge stehen. zv