Harburg - Nach den schweren Stürmen und anhaltenden Niederschlägen der vergangenen Tage warnen die Hamburger Revierförstereien und die Umweltbehörde weiter vor schweren Verletzungen beim Betreten der Wälder. Aber auch in Parks und auf allen baumbestandenen Flächen besteht eine große Unfallgefahr durch Ast-Abbrüche und umstürzende Bäume.

In den Hamburger Wäldern sind zum Teil erhebliche Sturmschäden zu verzeichnen. Das genaue Ausmaß ist noch nicht bekannt. Erste grobe Schätzungen der Revierförstereien beziffern den möglichen Schaden auf bis zu 10.000 Festmeter Schadholz. Mit dem Sichern und Freiräumen der Wege innerhalb des Waldes wurde zwar begonnen, die Arbeiten werden sich jedoch bis weit in den März hineinziehen.

Schon leichte Windböen gefährden einige labile, durch den Sturm angeschobene Bestände weiter. Insbesondere Fichten und Kiefern sind aufgrund der anhaltenden Niederschläge betroffen, da sie nicht tief wurzeln und der aufgeweichte Boden nicht ausreichend trägt. Oft stürzen angeschobene Bäume, auch ganz ohne Windeinfluss, nur aufgrund des Eigengewichtes auf Wege und Waldgassen.

In diesem Zusammenhang wird erneut darauf hingewiesen, dass das Betreten von Wald, Park oder anderer baumbestandener Flächen auf eigene Gefahr erfolgt.  (cb)