Harburg - Angesichts des herannahenden Sturmtiefs „Zeyneb“ warnen die Hamburger Revierförstereien und die Umweltbehörde weiter vor großen Gefahren beim Betreten der Wälder, Parks und allen baumbestandenen Flächen.

Bereits nach dem vergangenen Sturm "Ylenia" sind zahlreiche Einzelwürfe und -brüche zu verzeichnen. Aufgrund des vielen Regens sind insbesondere die flachwurzelnden Baumarten wie Fichte oder zum Beispiel auch Bäume auf flachgründigen Böden instabil geworden.

"Das vollständige Ausmaß der Schäden wird frühestens Anfang bis Mitte nächster Woche erkennbar sein. Zurzeit sind die Revierförstereien im Rahmen der Gefahrenabwehr - auch auf Anforderung der Polizei oder Feuerwehr - vorrangig an den Waldaußenrändern tätig. Innerhalb des Waldes finden, abgesehen von Nothilfen, zum Schutz der eigenen Sicherheit vorerst keine Maßnahmen statt.   Mit dem Sichern und Freiräumen der Wege innerhalb des Waldes wird erst nächste Woche begonnen werden können", so die Behörde.

In diesem Zusammenhang wird erneut darauf hingewiesen, dass das Betreten von Wald, Park oder anderer baumbestandener Flächen auf eigene Gefahr erfolgt.  (cb)