Harburg – Vor allem die Kinder und Jugendlichen waren und sind von den Corona-Einschränkungen in unser Leben besonders betroffen. Unter der Fragestellung "Worauf habt ihr euch nach dem Corona Lockdown am meisten gefreut?" waren alle Harburger Grundschulklassen von Juni bis Oktober dazu eingeladen, ihre Pläne und Vorstellungen für die Zeit nach dem Lockdown künstlerisch auf Plakaten festzuhalten.

Am heutigen Donnerstag fand im Mehrzwecksaal des Sozialen Dienstleistungszentrums unter strengen Corona-Auflagen die Siegerehrung statt.  Bezirksamtsleiterin Sophie Fredenhagen, Birgit Ebers-Gößling, Leiterin des Kinderschutzzentrums Harburg, Bernd Meyer von der Sparkasse Harburg-Buxtehude sowie die Wettbewerbsjury, kürten die Gewinner des, vom Harburger Arbeitskreis Kinderschutz initiierten, Grundschulmalwettbewerbs.

Sieben Klassen beteiligten sich an dem Wettbewerb. Die Jury, bestehend aus Schülerinnen der Lessing Stadtteilschule, sichtete die eingegangen Werke und wählte, anhand von Kriterien wie Ordentlichkeit, Stil und Aufbau, die Gewinnerplakate. Vergeben wurden die Plätze 1 und 2, sowie zwei 3. Plätze. Das Preisgeld für die Gewinner stellt die Sparkasse Harburg-Buxtehude zur Verfügung.

Auf dem ersten Platz landete die Klasse 4 der Schule Cranz, die sich über 200 Euro freuen darf. Stellvertretend für ihre Mitschüler nahm die zehnjährige Azra Demir (Foto unten) den Preis entgegen.

Die Schule an der Haake belegte den zweiten Platz und darf sich über 100 Euro für die Klassenkasse freuen. Den dritten Platz, dotiert mit jeweils 50 Euro, belegen gleich zwei Teilnehmer: die 4b der Schule Arp-Schnitger-Stieg und die 2c der Schule Scheeßeler Kehre.

Für die Klassen 3 a, 3b und 3c der Grundschule Ohrnsweg, die mit ihren Plakaten keinen der zu vergebenden Plätze belegt hatten, gab es eine kleine Überraschung. Sophie Fredenhagen überreichte pro Klasse einen Büchergutschein im Wert von 25 Euro. (cb)

Auf dem ersten Platz landete die Klasse 4 der Schule Cranz mit ihrem Bild. Stellvertretend für ihre Mitschüler nahm die zehnjährige Azra Demir den Preis entgegen. Foto: Christian Bittcher