Buchautor

Heimfeld - "Bildungsgerechtigkeit - zwischen Anspruch und Wirklichkeit". Kaum jemand kann zu diesem Thema so aus dem "Nähkästchen plaudern" wie Wilhelm Kelber-Bretz. 30 Jahre war der Heimfelder Lehrer auf der Elbinsel Wilhelmsburg, die in großen Teilen als sozialer Brennpunkt gilt. Zusätzlich engagierte er sich abseits des Unterrichts in der Kinder- und Jugendarbeit sowie bei regionalen Bildungskonferenzen.

Das knapp 200 Seiten dicke Buch ist keine Abrechnung. Auch wenn nach Ansicht von Kelber-Bretz vieles in Sachen Bildungsgerechtigkeit in der Praxis funktioniert. "Es ist einiges in die falsche Richtung gelaufen", sagt der pensionierte Lehrer. Und auch das: "Beim Thema Bildungsgerechtigkeit muss man über den Tellerrand Schule schauen."

Bildungsgerechtigkeit entstehe durch Bildungschancen, die gerade bei Kindern und Jugendlichen aus bildungsfernen Familien neben dem Unterricht durch Projekte und Netzwerkarbeit über eine Lehrerkollegium heraus abgerundet werden müssten. "Das Buch enthält dazu viele Kritische Aspekte", sagt Kelber-Bretz. "Ich sehe es aber als positive Publikation, die viele Möglichkeiten aufzeigt." zv

Das Buch mit der ISBN: 978-3-347-35142-4 ist in allen Buchhandlungen sowie über den Verlag Tredition unter den Stichworten: „Kelber“ oder „Bildungsgerechtigkeit“ oder
über den direkten Link erhältlich.