Harburg – Gelungene Premiere im Binnenhafen: Zum ersten Mal fand am Sonntag die „Kleine Hafensause“ statt.  Nachdem das Binnenhafenfest zwei Mal wegen Corona abgesagt werden musste, war diese kleine Version des beleibten Events, organisiert von Kulturwerkstatt und Museumshafen, ein voller Erfolg.

Von 11 bis 18 Uhr herrschte auf der kleinen Partymeile am Wasser zwischen der Fischhalle und der Kulturwerkstatt reges Treiben. Maximal 250 Personen – die Zahl wurde nach Info des Veranstalters mehrfach erreicht - durften gleichzeitig auf dem Gelände sein. Es galt zudem die 3G-Regel des Senats.

Geboten wurde ein abwechslungsreiches Programm, das vor allem auf Familien mit Kindern zugeschnitten war. An zahlreichen Aktions-Ständen und auch im Wilden Wäldchen konnten die kleinen Besucher vieles ausprobieren. Unter anderem war das Sockenpuppentheater ein Magnet für junges Publikum.

„Weiteres Highlight für die Kinder war das Feuer neben dem Tipi, an dem sie Stockbrot und Marshmallows backen konnten. Alle Plätze und Stehplätze waren voll belegt“, freute sich Mitorganisatorin Martina Siebert von der Kulturwerkstatt.

Besonderer Clou des Festes war die Bühne, die sich auf dem Achterdeck des Top-Segelschoners "Fridtjof Nansen" befand. Geboten wurde argentinischer Tango und Live-Musik von Shanty bis Plattdeutsch-Rock. Ein echter Hingucker war auch der Galionsfiguren-Schnitzer Michael Lichtschlag (kleines Foto).

„Wir alle sind mehr als zufrieden. Unser Fazit: Ein großartiges Fest, das unsere Wünsche und Erwartungen weit übertroffen hat. Wir hoffen alle, dass es 2022 wieder möglich ist, auf beiden Seiten des Hafenbeckens ein großes Fest zu veranstalten“, sagte Martina Siebert am Montag gegenüber harburg-aktuell.   (cb)

Auf der Festmeile herrschte reges Treiben an den Ständen. Foto: Christian Bittcher

Das Sockenpuppentheater vom HTB mir Nadine Snkpiel und ihrem Team. Foto: Christian Bittcher

Die Skyline im Binnenhafen bot mit mehreren Schiffen an der Bummelmeile einen Hauch von Binnenhafenfest. Foto: Christian Bittcher

Am Nachmittag gab es beim Rockfestival nebenan noch freie Plätze. Foto: Christian Bittcher