Eißendorf - Corona und Singen – das passte in den letzten beiden Jahren kaum zusammen. Doch nun hat die Deutsche Chorjugend ein Hygienekonzept entwickelt, dass genau dies wieder ermöglicht: Fröhlichen Gesang von Kindern.

Im Rahmen der bundesweiten Tour mit dem Chor-Truck wurde am Dienstag ein einziger Stopp in Hamburg eingelegt: Die Schüler der Eißendorfer Grundschule In der Alten Forst genossen dieses besondere Ereignis, verknüpfte es doch Gesang mit vielerlei spielerischen und musikalischen Erfahrungsmöglichkeiten.

Dazu Schulleiter Andreas Wiedemann: „Am Anfang war die Idee und das Engagement einer Mutter, die die gesangslose Zeit überbrücken wollte. Jetzt ist das Ziel die Gründung eines Jungenchores hier im Süden Hamburgs. Wir als Schule unterstützen diese schöne Idee, weil sie ein weiterer Baustein eines umfassenden Bildungsangebots ist.“

Neun Klassen lernten das musikalische Angebot des Trucks kennen. Nachmittags konnten auch externe Interessierte das besondere Chorangebot zu testen.
„Einen Chor zu gründen ist ein spannendes Projekt. Kindern Spaß an der Musik und der eigenen Stimme zu vermitteln, steht im Mittelpunkt unserer Bemühungen. Es ist hervorragend, zum Start Unterstützung der Deutschen Chorjugend zu bekommen“, sagt Initiatorin Susan Lahesalu.

Kinderchorland – so der Name des Programms der Deutschen Chorjugend folgt einer Vision: In jedem Ort ein Kinderchor, so dass Deutschland zu einem Kinderchorland wird. Das Programm des Chor-Trucks will dazu beitragen, diese Vision in die Tat umsetzten.

Dazu verfolgt das Programm drei Ziele: Es geht darum, die Gründung von Kinderchören anzukurbeln, sowie diese und schon bestehende Kinderchöre bei einer musikalisch-pädagogisch qualitativen Umsetzung zu unterstützen und dann zu vernetzten.  Eine der Strategien auf dem Weg zum Ziel ist die Deutschland Tournee des Chor-Trucks.  (cb)

Die Schüler mussten mehrere kniffelige Aufgaben lösen. Foto: privat