Harburg – Am zweiten Tag hat Harburgs Kulturfestival „Sommer im Park“ deutlich an Fahrt aufgenommen: Bei fast schon sommerlichem Wetter waren am Sonnabend alle 300 Plätze vor der Freilichtbühne vergeben. Erst wenn Besucher das Areal verließen, konnten neue Gäste auf den Bänken Platz nehmen und das Programm genießen.

Und das bot viel Abwechslung mit Lesungen, viel Musik, Tanz und Kabarett. Ein Höhepunkt war der Auftritt von Gospeltrain. „Wir haben wegen Corona seit eineinhalb Jahren nicht mehr mit dem kompletten Chor gesungen“, berichtete Chorleiter Peter Schuldt.Auch heute sind wir nur mit 18 statt mit 100 Chormitgliedern am Start. Selbst die Proben finden nur in kleinen Gruppen statt und jeder muss mit einem eigenen Mikro singen“, sagte Schuldt.

Allerdings wurde die Veranstaltung in der Nacht zu Sonnabend von einem Polizeieinsatz überschattet: „Eine Gruppe Jugendlicher hatte nach Veranstaltungsschluss im Eingangsbereich randaliert“, sagte Melanie-Gitte Lansmann. Gegen 23 Uhr, als die Festival-Besucher längst gegangen waren und nur noch einige Ordner vor Ort waren, randalierte die Gruppe laut grölend im Eingangsbereich. Das Zelt am Eingang wurde stark beschädigt und die Eisen-Ständer der Fahrrad-Garderobe umgeworfen.

„Die Ordner informierten mich und ich verständigte die Polizei, die daraufhin sehr schnell mit sieben Einsatzwagen zur Freilichtbühne kam“, sagt Organisatorin Melanie-Gitte Lansmann. Allerdings machten sich die Jugendlichen aus dem Staub, als die Einsatzkräfte eintrafen. Erwischt wurde keiner der Randalierer. In der Nacht zu Sonntag kam es zu keinem nächtlichen Zwischenfall.

Das Kulturfestival Sommer im Park wird noch bis zum 29. August veranstaltet. Karten gibt es an der Tageskasse oder unter TixforGigs. (cb)

Gut besucht: Bei fast schon sommerlichem Wetter waren am Sonnabend alle 300 Plätze vor der Freilichtbühne vergeben. Foto: Christian Bittcher